Reisebericht


 

Tauchen im Roten MeerTauchen im Roten Meer
 
Abgekämft mit je 34 Kg. Tauchgepäck und 2x14 Kg Foto- und Videoausrüstung kommen wir um ca. 11 Uhr Vormittags mit Air NIKI am Int. Airport in Marsa Alam an.

Dieses mal sind nicht nur Roland und einige meiner Tauchfreunde sondern auch Karin ist mit auf´s Schiff gekommen. Da wir eine Tauchgruppe sind dauert es eine zeitlang bis jeder sein Zeug beisamen hat. Jetzt noch schnell in den Duty Free Shop und ab geht s durch die Passkontrolle zum Bus. Die Fahrt nach Hamata mit Pinkelpause in Marsa Alam ist mühsam, wie immer. Ein Kurzer Transfer mit dem Zodiak vom Jetty in Hamata zum Boot und wir sind da.

Ich war schon auf einigen Tauchsafaribooten (unter anderem MISS VEENA) aber die MY Horizon ist ein "Hammer". Das Schiff ist ein großer Luxusdampfer mit jedem erdenklichen Komfort. Im Salon; Soundanlage, DVD, TFT Bildschirm, getrennter Ess- Aufenthaltsbereich und die Kabinen sind auch vom Feinsten. So läßt sich s leben. Schnell das Equipment ausgepackt und am Tauchdeck aufgebaut, der Rest wird in Kabine und Salon verteilt. (Karin und Mein Sitzplatz im Salon ist sofort durch einen Berg von Kabel, Verteilersteckdosen und Akkulader erkennbar). Jetzt noch ein Kaffee und ab zum Nachmittagsschläfchen eine Stock tiefer. Keine 5 Min. geschlafen läutet die Schiffsglocke. Zeit für die Begrüßungsansprache durch den Diveguide. Diese ist auf jeder Tauchsafari Pflicht. Hier wird der Tagesablauf, und Verhalten im Notfall erläutert. Danach ein bißchen im Salon dösen, Abendessen und ab ins Bett.

Am nächsten Morgen warten wir noch auf die Freigabe durch die Hafenbehörde und fahren gegen 10:00 Uhr zu unseren ersten zwei Divespots. In der zweiten Nacht sollten wir eigentlich die St. Johnes Riffe anfahren. Dies funktioniert aber nur wenn der Kapitän nicht verschlaft.

Gesamt gesehen war sowohl die Routenwahl, die Organisation der Tauchgänge als auch die Wahl der Divespots auf dieser Safari sehr chaotisch. Keiner wußte so richtig welches Ziel wir als nächstes ansteuern. Letztendlich verbrachten wir nur 2 Tage bei den St. Johns Riffen da unser Diveguide - Ahmed es vorzog weiter nördlich zu tauchen wo ein stabiler Handyempfang gewährleistet ist, damit die Crew ihrer Liebligsbeschäftigung nachgehen konnte. Da der Diveguide seine eigene Philosophie vertrat was Tauchgänge betrifft, so waren diese weder anspruchsvoll noch interessant. Seine einzige Sorge galt dem obligatorischen Trinkgeld am Ende der Safari. Trotz dieser Umstände konnten wir wunderbare Bilder und fantastische Videoaufnahmen mit nach Hause nehmen.

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